Täter-Opfer-Ausgleich

   

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   Vereinbarung

Der SKM Augsburg ist Träger der Fachstelle Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) für Erwachsene. Die Fachstelle arbeitet im Auftrag und in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Augsburg. Aufgabe des TOA ist es, die Folgen einer Straftat durch Aussprache zwischen Täter und Opfer zu beseitigen, Wiedergutmachung zu erlangen und den Rechtsfrieden wiederherzustellen. Hierfür steht ein geschulter Mediator zur Verfügung.

Fachstelle Täter-Opfer-Ausgleich

Ziel eines Täter-Opfer-Ausgleiches ist es, die Folgen einer Straftat durch Aussprache zwischen Beschuldigten und Geschädigten zu ermöglichen. Mittels eines Ausgleichsgespräches und eventueller Wiedergutmachung entstandener Schäden soll ein förmliches Strafverfahren entbehrlich gemacht werden.



Die Beteiligten erhalten im TOA-Verfahren die Gelegenheit, in direktem Kontakt den verursachten Schaden zu regeln und den Konflikt zu lösen.

In einem gemeinsamen Gespräch geben wir allen Beteiligten die Chance:

  • über den Vorfall zu sprechen
  • nach einer Lösung des entstandenen Konfliktes zu suchen
  • eine für alle Beteiligten adäquate Form der Wiedergutmachung zu finden


Bedingungen für eine Teilnahme sind:

  • das Vorhandensein eines Opfers als Person
  • freiwillige Teilnahme von Täter und Opfer
  • die Einsicht des Täters
  • der Täter muss in der Lage sein, den entstandenen Schaden wiedergutzumachen

 

...eine Chance für beide Seiten...


Das Opfer kann:

  • dem Täter die Folgen seiner Tat (entstandene Schäden, verletzte Gefühle, Ärger, Empörung u.a.) aufzeigen
  • eine Wiedergutmachung entstandener Schäden erreichen

Der Täter kann:

  • Hintergründe für sein Verhalten schildern und dafür auch Verantwortung übernehmen
  • zeigen, dass er die Gefühle des Opfers ernst nimmt
  • durch Wiedergutmachung den Versuch unternehmen, den Konflikt zu bereinigen


Täter und Opfer können:

  • einen eventuell schon lange bestehenden Konflikt gemeinsam lösen
  • gegenseitige Vorurteile abbauen und eine Aussöhnung erreichen
  • einen unnötigen Rechtsstreit vermeiden

Unsere Aufgabe

Wir verstehen uns als allparteiliche Vermittler zwischen den Beteiligten.

Sofern beide Seiten in einem Einzelgespräch zustimmen, sich an einem Täter-Opfer-Ausgleich zu beteiligen, vereinbaren wir einen Termin und begleiten ein gemeinsames Gespräch.

In diesem Ausgleichsgespräch erhalten die Beteiligten die Möglichkeit, nach einer geeigneten Wiedergutmachung zu suchen, z. B. so aussehen kann:

  • Entschuldigung
  • Geschenk
  • Schadensersatz
  • Schmerzensgeld
  • u.v.m.


Nach Beendigung des Mediationsverfahrens erstellen wir einen Abschlussbericht für die Staatsanwaltschaft. Der Bericht über den Verlauf des Täter-Opfer-Ausgleiches wird in die endgültige Entscheidung der Staatsanwaltschaft mit einbezogen.

TOA-Verfahrensablauf
  • Zuweisung des Ausgleichsfalles an die TOA-Stelle durch die Staatsanwaltschaft
  • Kontaktaufnahme des TOA-Mitarbeiters zu den Beteiligten des Verfahrens
  • Führung von Erstgesprächen
  • Schlichtungsgespräch mit Beschuldigten und Geschädigten an der TOA-Stelle mit dem Ziel einer gemeinsamen Regelung zur Schadenswiedergutmachung
  • Kontroll- und Unterstützungsaktivitäten der Vermittlungsstelle in Hinblick auf die Einhaltung der Regelung
  • Abschlussbericht an die Staatsanwaltschaft
  • mögliche Einstellung des Verfahrens bzw. Berücksichtigung des Täter-Opfer-Ausgleichs beim weiteren Strafverfahren durch die Staatsanwaltschaft

Jahresbericht 2013


Ansprechpartner im Bereich des Täter-Opfer-Ausgleichs:
Ulla Maier
Juristin




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