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Leitbild und Organigramm des SKM Augsburg finden sie hier:[mehr]
KHO 2012 steht vor der Tür!!! Hier geht es zu den Eckdaten
Waidmannsheil - Premiere 09. März 2012
Beckmann spielt Cello "Gemeinsam gegen Kälte"... Das Programmheft zur Augsburger Winterreise können sie hier als PDF downloaden: Klick mich
Öffnungszeiten Bauteilbörse - Jetzt nur noch Mo-Fr: 9:00 bis 16:00 Der Winter will nicht werden, vielleicht wird es ja früher warm, bei Aprilwetter im Januar! Neuer Fachbereich auf unserer Webseite: Ambulant Betreutes Wohnen......
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Presse/Nachrichten/Wichtiges
>> in chronologischer Reihenfolge
15.03.2012
Pressemitteilung des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.:
Buch mit Spendenpreisbindung hilft armen Menschen Sankt Ulrich Verlag spendet 1.500 Euro an SKM-Augsburg  Augsburg, 15.3.2012 (pca). "Der hohe Wohlstand darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Armut in Deutschland weiter verbreitet ist, als man selbst in seinem Alltag wahrnimmt." Für den Sankt Ulrich Verlag der Diözese Augsburg war das der Anlass, ein Buch dem "Skandal Armut" in Deutschland zu widmen, wie Johann Buchart, Geschäftsführer des Verlages sagt. Man wollte aber nicht nur "schreiben oder reden". "Wir wollten etwas gegen Armut tun." Ein Euro pro verkauftes Exemplar sollte einem Armutsprojekt zugute kommen, so der Plan des Sankt Ulrich Verlages von Anfang an. Inzwischen wurden 1.500 Exemplare des Buches der Augsburger Autorinnen Sylvia Hank und Gitta Hopp verkauft. Den Scheck über 1.500 Euro nahm nun Christiane Schmid, Geschäftsführerin des SKM Augsburg dankbar entgegen. "Wir können die Spende sehr gut für unser Projekt 1+1 zur Schaffung von Arbeitsplätzen gebrauchen." Langzeitarbeitslose, die schon allein wegen ihres Alters auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben, erhalten hier die Chance, in einem festen Arbeitsplatz beim SKM sich eine neue Lebensperspektive aufzubauen und so aus ihren bisher prekären Lebensverhältnissen wieder herauszukommen. Diözesan-Caritasdirektor Pfarrer Dr. Magg dankte dem Sankt Ulrich Verlag ausdrücklich. "Eine wichtige Aufgabe unserer Arbeit als Caritas mit Menschen in Armut ist, Menschen aus dieser Situation wieder herauszuhelfen." Die Spende helfe demnach an der richtigen Stelle. Infos zum Buch: Sylvia Hank, Gitta Hopp. Skandal Armut. Lebensbilder aus unserer Mitte. ISBN: 978-3-86744-205-3. Kartoniert, 192 Seiten, EUR 19,95. Bildtext: (v.li. n.re.) Simone Lutz, Verlagsleiterin des Sankt Ulrich Verlages, Geschäftsführer Johan n Buchart, Diözesan-Caritasdirektor Pfarrer Dr. Andreas Magg, Christiane Schmid, Geschäftsführerin des SKM Augsburg sowie die Autorin Gitta Hopp bei der Überreichung des Schecks über 1.500 Euro an den SKM. Foto: Caritas.
V.i.S.d.P.: Caritasverband für die Diözese Augsburg e.V. Bernhard Gattner Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising Auf dem Kreuz 41 86152 Augsburg
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700 Euro für die Wärmestube / Benefiz-Eisstockschießen am 18.02.2012
Wir bedanken uns herzlichst bei den Hobby-Eisstockschützen aus Haunstetten und Stadtrat Josef Hummel! [mehr]
--- --- --- 20.02.2012Pressemitteilung zum Aktionstag "Vielfalt in der Friedensstadt"
Vielfalt in der Friedensstadt / 25.02.2012 / 12-16 Uhr, / Rathausplatz Facebook-Community solidarisiert sich mit der Wärmestube
 und ruft anlässlich dieses
Aktionstages zur Spendenaktion für den SKM Augsburg auf. Während der
Kälteperiode schloss sich spontan eine Gruppe besorgter Augsburger
BürgerInnen in einer über 200-köpfigen Facebook-Gruppe zusammen, um
wohnungslosen und von Not betroffenen Menschen zu helfen. Die
Kältewelle
hat inzwischen nachgelassen, aber die Solidarität und Zusammenarbeit
der Facebook-Community mit dem SKM Augsburg lebt weiter. Parallel zum
Infostand des SKM Augsburg beim Aktionstag „Vielfalt in der
Friedensstadt“ organisiert die
Facebook-Commuity eine Spendenaktion. Ihre Mitglieder sammeln am 25.
Februar von 10-18 Uhr mit einem von ProCar kostenlos zur Verfügung
gestellten Fahrzeig Sachspenden in Augsburg ein: -
Holzbriketts für einkommensschwache Haushalte
- Kaffee, Milch und Zucker
für die Wärmestube
- Kleidung für die Kleiderkammer
- auch Benzingutscheine
für das Wärmestubenauto sind wilkommen
Der SKM Augsburg richtet
am 25. Februar von 10-18 Uhr unter der Tel. 0821 - 51 65 69 oder 0821-
15 51 52 eine Spendenhotline ein. Anrufer können für diesen Samstag,
aber für die letzte Februarwoche einen Termin zur Abholung ihrer
Sachspenden vereinbaren. Diese Zusammenarbeit zwischen der
Facebook-Gruppe „Niemand soll erleben, was wir täglich übersehen!!!“ und
dem SKM Augsburg, ist ein wahres Stück gelebter Demokratie und Vielfalt
- ein Zeichen dafür, dass es keinen Grund zur Resignation für Menschen
gibt, die aufgrund ihrer prekären Lebensverhältnisse nur noch
eingeschränkt am sozialen oder kulturellen Leben teilnehmen können. Die
Solidarität der Facebook Community zeigt, dass die neuen Medien ein
wichtiges Sprachrohr und eine aktive Plattform für die Anliegen von
Menschen bieten, die in unserer Stadtgesellschaft gesehen, gehört und
verstanden werden wollen.
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Herzlichen DankWir möchten uns ganz herzlich bei Erich Gaul vom Imbissgeschäft
"Schlemmerhäusle Gaul und Gaul Gbr" für seine großzügige Kaffeespende bedanken.
Die Wärmestube erhält 1 Zentner Kaffee !!! Unser Dank gilt auch Werner Rödel, der diese Spende angeregt hat.
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24.02.2012
Benefizkonzert zugunsten der Wärmestube auf dem Rathausplatz mit jungen Künstlern der Musikschule Rita Marx
16. Februar & 17. Februar 2012 jeweils 11:30 -19:00 Uhr Auf dem Rathausplatz / Veranstaltungszelt Eintritt frei / Spenden willkommen
Auf
Initiative der bekannten Augsburger Pianistin und Sängerin Rita Marx
präsentieren junge Talente ihrer Musikschule - als Solisten, im Duett
oder im Chor - verschiedene Sparten vom Pop, Soul, Funk bis hin zu den
bekannten Charts.
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14.02.2012
Pressemitteilung zu Beckman spielt Cello / Gemeinsam gegen Kälte
Beckmann
spielt Cello Vivaldi, Bach und Chaplin Benefizkonzert zugunsten
obdachloser und armer Menschen am 23. März 2012 / 20 Uhr / Rokokosaal
der Regierung von Schwaben, Fronhof 10 und zwei Tage zuvor am 21. März
2012 um 20 Uhr in dem Antoniersaal, Memmingen. Der Kartenvorverkauf
(regulär 17,- Euro, ermäßigt 8,- Euro) läuft über alle bekannten
Augsburger VVK Stellen und www.gemeinsam-gegen-kaelte.de.
Auf
seiner 13. Benefiztournee gastiert der Düsseldorfer Cellist Thomas
Beckmann am 23. März 2012 in Augsburg. Unter der Schirmherrschaft des
Regierungspräsidenten Karl Michael Scheufele gibt er im Rokokosaal der
Regierung von Schwaben das inzwischen 6. Benefizkonzert für die
Wärmestube des SKM Augsburg. Thomas Beckmann setzt gerade in unserer
krisengeschüttelten Zeit mit einem neuen Programm ein Zeichen für arme
und obdachlose Menschen und verhilft ihrem Schicksal zu mehr
Aufmerksamkeit. Der Cellist beginnt sein Konzert mit einer der schönsten
Barocksonaten für Violoncello, der Sonate in e-Moll von Antonio
Vivaldi. Wegen des großen Erfolges der Benefiztournee 2010 mit den
Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach wird er eine weitere dieser Suiten
dem Publikum präsentieren. Danach heißt es zum Schluss wieder: „Oh!
That Cello“ von Charlie Chaplin. Kaum jemand weiß, dass Chaplin nicht
nur die Musik zu seinen Filmen komponierte, sondern dass er auch ein
talentierter Cellospieler war. 1986 entdeckte Thomas Beckmann die Werke
Chaplins und veröffentlichte sie auf einer CD, die in kürzester Zeit zu
einer der erfolgreichsten Cello-CDs avancierte. Passend zum Anliegen des
Künstlers ist „Il Mendicante“, der Bettler, der Name des wertvollen
Guadagnini-Cellos, das Thomas Beckmann auf seinen Tourneen begleitet.
Dabei sind in der Vergangenheit bereits tausende Menschen in die Kirchen
geströmt und haben ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Sein Ziel
ist es, das Herz der Menschen zu öffnen für die Not vor der Haustür.
Charlie Chaplin war kein Virtuose, Johann Sebastian Bach kein
Entertainer. Zusammen sind sie und die Werke weiterer Komponisten aber
ein Symbol für eine Kunst, die das Wichtigste immer wieder neu belebt:
Die Liebe zum Nächsten. Thomas Beckmann spielt, erläutert und stellt das
Instrument in den Mittelpunkt. Sein Cello bringt das Herz zum Klingen,
Beckmanns Stimme das Gewissen. Seine Stimme erklärt, was man tun kann,
damit aus dem Gefühl eine gute Tat entsteht.
1993-2012:
Während tausende von Menschen zum Düsseldorfer Weihnachtsmarkt strömen,
erfrieren zwei obdachlose Frauen in der Altstadt. Der Cellist Thomas
Beckmann will dies nicht länger hinnehmen. Er beginnt eine Aktion bei
der Schlafsäcke für Obdachlose gesammelt werden. Drei Jahre später
gründet er den GEMEINSAM GEGEN KÄLTE E.V., der seitdem bundesweit
obdachlosen und armen Menschen in mittlerweile 100 deutschen Städten
hilft. Das Projekt steht auf den Säulen der beiden Kirchen und der
Stadtverwaltung der beteiligten Partnerstädte. Schirmherren sind die
Oberbürgermeister der Kommunen und Ministerpräsidenten der Länder. Rund
1,5 Millionen € spielte der international gefeierte Cellist in
mittlerweile über 500 Benefizkonzerten ein. Unter dem Motto „Mit der
Musik die Herzen der Menschen erweichen“ stößt der Künstler
meinungsbildende Prozesse an.
Erster Schirmherr 1996/97: Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog
Schirmherr Aktion 2000-02: Bundespräsident a. D. Johannes Rau † Beirat: u.a. Bundespräsident a. D.
Dr. Richard von Weizsäcker www.gemeinsam-gegen-kaelte.de --- --- ---
31.01.2012Facebook & KältewelleBesorgte Bürger treffen sich wegen dem kalten Wetter auf Facebook zur Gruppe:Niemand soll erleben,was wir täglich übersehen!!!
Nach
Kontaktaufnahme mit dem SKM Augsburg unterstützt dieser die Gruppe auf
Facebook und bedankt sich für den guten Willen und den Spenden, die
unsere Arbeit um ein vielfaches erleichtern.
Vielen herzlichen Dank!
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31.01.2012
Kältewelle 31.01.2012Mit freundlicher Genehmigung / Quelle: ATV - Fernsehen für Schwaben und Augsburg
Knut Bliesener für den SKM Augsburg im Interview zur Kältewelle 31.01.2012
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07.01.2012
Tausend Dank an Tausend MenschenDankesbrief von Stefan Weiller zur Augsburger Winterreise
Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,
Wie lebt man mit den Erfahrungen einer Wintereise? Es gibt Momente, die vergisst man nicht. Auch wenn alles Erlebte unweigerlich zur Geschichte wird, bleibt vieles in einem Ort in der Erinnerung lebendig. Um mit schwierigen Erfahrungen, wie sie in der Augsburger Winterreise geschildert wurden, weiterleben zu können, ist es notwendig, sie zu akzeptieren und sie abzuschließen – vergessen ist manchmal unmöglich. In Augsburg durfte ich mit einem Mann sprechen, der mir die jahrelange Erfahrung seines Lebens im Wald schilderte. Vor mit saß ein sensibler, intelligenter Mann, der von der Gesellschaft lange Zeit nicht integriert wurde, und nicht einmal von ihr gesehen wurde. Seine Geschichte zählte zu den wichtigsten, tiefbewegenden Schilderungen der Augsburger Winterreise. Als ich mit diesem Mann sprach, fragte ich mich, wie es für ihn sein mag, bei der Aufführung seine Geschichte zu hören. Ein bisschen fürchtete ich, es könnte ein schwerer Weg für ihn sein, diese Winterreise zu besuchen. Aber er war dabei und schuf danach einen Moment, den ich nicht vergessen werde. Am Ende sagte er, dass er nun, da er seine Geschichte als Beobachter in dieser Winterreise hören und betrachten konnte, einen Strich ziehen wird und abschließen kann. Vergessen wird er sicher nicht, aber er kann offenbar sagen, dass jetzt ein anderes Leben kommt. Und bei ihm bin ich sicher, dass er das....[mehr]
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Pressespiegel "Augsburger Winterreise"
a3 Kultur, "Augsburger Winterreise" (Kulturnachrichten), 16.-29.01.2012: a3Kultur Winterreise
Augsburger Allgemeine, "Winterreise zu den Obdachlosen", 25.01.2012: Winterreise.pdf Augsburger Allgemeine,"Es steht Dir ins Gesicht geschrieben" , 26.01.2012
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Danksagung "Augsburger Winterreise"(www.deutsche-winterreise.de) Text: SKM Augsburg / Bild: Peter Hartmann
Der
SKM Augsburg, Kath. Verband für soziale Dienste e.V., bedankt sich bei
den zahlreichen Gästen, die mit ihrem Kommen und ihrer großen
Spendenbereitschaft dem Kunstprojekt „Augsburger Winterreise“ am
Sonntag, den 22. Januar 2012 in der Basilia St. Ulrich & Afra eine
unübersehbare Wertschätzung entgegengebracht haben. Die Gäste füllten
nicht nur die Bankreihen der Basilika St. Ulrich & Afra bis auf den
letzten Platz, sondern auch reichlich die Spendenwürfel:
Der
Spendenerlös in Höhe von 7627,- Euro kommt dank der vielen
Projektförderer ohne Abzug der Wärmestube und der Wohnungslosenhilfe des
SKM Augsburg und den von Armut und Ausgrenzung betroffenen Menschen
hier vor Ort zugute.
Zu den Förderern, denen unser großer
Dank gilt, gehören die Bea Stiftung, die Stiftung Winterreise, die Stadt
Augsburg (Paritätische St. Martinsstiftung), die Pfarrei St. Ulrich
& Afra, die Deutsche Bank, Rübsamen GmbH, Pianohaus Janos, Grandel
Ton- und Lichttechnik, die Johanniter Unfallhilfe, der Malteser
Hilfsdienst, Gastello, das unglaublich engagierte und kompetente
Technikteam von Robert Hösle sowie der Projektinitiator Stefan Weiller,
seine MusikerInnen und der ehrenamtlich bei dem Projekt mitwirkende
Sprecher Michael Fitz.
Caritas-Direktor Dr.
Andreas Magg und Armutsforscher und Sozialmediziner Prof. Dr. Gerhard
Trabert sind wir dankbar, dass sie die Schirmherrschaft für die
"Augsburger Winterreise" übernommen haben. Sie forderten in ihren
Grußworten zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Prof. Dr. Gerhard
Trabert zitierte die Schrift des ehemaligen französischen
Widerstandskämpfers Stéphane Hessel "Empört Euch!". Hessel macht auf die
Notwendigkeit aufmerksam, kreativen Widerstandes gegen soziale
Ungerechtigkeit zu leisten - in diesem Sinne ist auch das Kunstprojekt
"Winterreise", so Trabert, eine gelungene Form des kreativen
Widerstandes!
Dem Schauspieler Michael Fitz als einfühlsamen
Sprecher sowie den hervorragenden Solisten und Musikern aus Frankfurt
gelang es, die Thematik Einsamkeit, Not und Heimatlosigkeit überzeugend
zum Ausdruck zu bringen und fühlbar werden zu lassen. Das tief bewegte
Publikum dankte Michael Fitz, den Musikern und dem erfolgreichen
Projektleiter Stefan Weiller mit stehenden Ovationen.
Ein
weiterer Dank gilt Marko Petz, der für seine Diplomarbeit an der
Fachhochschule für Gestaltung in Augsburg auf fotografische Spurensuche
im Umfeld der Wärmestube ging. Auf unsere Bitte, die Wintererise mit
einer Fotoausstellung zu begleiten, kam er trotz großer zeitlicher
Belastung nach. Es entstanden unter dem Titel "Es steht Dir ins Gesicht
geschrieben" großformatige Aufnahmen, die die Lebensgeschichten der
Porträtierten einfühlsam nachspüren. Die
Porträtreihe „Es steht Dir ins Gesicht geschrieben“ von Marko Petz ist
noch bis zum 29. Februar 2012 täglich von 10-17 Uhr im Vorraum von St.
Ulrich & Afra zu sehen.
Dr. Pia Haertinger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Quelle: Text entnommen vom Online-Angebot der Augsburger Allgemeinen / 03. Januar 2012>>hier

Thomas
Weiller interviewte wohnungslose Menschen in Augsburg. Michael Fitz
liest die Texte am 22. Januar in der Ulrichsbasilika im Wechsel mit dem
Liederzyklus von Franz Schubert. Von Ute Krogull
Obdachlose
bewegen sich am Rand der Gesellschaft: In Augsburg nächtigen nur wenige
tatsächlich unter freiem Himmel. Doch die Zahl derer, die in prekären
Wohnverhältnissen leben, schätzen Sozialarbeiter auf über 1000.
Fremd bin ich eingezogen, Fremd zieh’ ich wieder aus. (aus: „Die Winterreise“, Liederzyklus mit Texten von Wilhelm Müller und Musik von Franz Schubert)
Es
ist auch die Sehnsucht, Welten zusammenführen, die den Journalisten
Stefan Weiller bei seinem Projekt „Winterreise“ antreibt. Obdachlose
erzählen ihm ihre Geschichte, bekannte Schauspieler tragen sie vor,
umrahmt vom gleichnamigen Schubert’schen Liederzyklus. Im Publikum wird
sich ein Großteil Bildungsbürgertum versammeln. Aber es sollen auch die
kommen können, die dem Abend sein Gesicht gegeben haben: die sozial
Ausgegrenzten. Deshalb ist die Veranstaltung unter dem Titel „Die
Winterreise“ am 22. Januar in der Ulrichsbasilika kostenlos.
Der
Schauspieler und Musiker Michael Fitz wird an dem Abend Auszüge aus
Gesprächen lesen, die Weiller mit Obdachlosen in Augsburg geführt hat.
Texte, in denen es unter anderem heißt: „Man darf sich nicht so wichtig
nehmen im Land von ,Mir san mir‘. Das hat so was Arrogantes, dieser
Spruch, vor allem, wenn man ist wie ich; ein Niemand.“ Im Wechsel
präsentieren Sänger die 24 Lieder der Winterreise. Sie ist über 180
Jahre alt, aber in ihrer Thematik der Einsamkeit und Heimatlosigkeit
immer noch aktuell, wie Weiller findet.
Er startete das Projekt
2009 in Wiesbaden; weitere Orte folgten. Die Erzählungen eines
Obdachlosen dort hatten ihn an den Liederzyklus erinnert. Weiller will
einen neuen Blick auf Menschen ohne Dach über dem Kopf ermöglichen – und
letztlich auch auf die Stadt, in der sie Leben. Denn wer kein Zuhause
hat, sieht eine Stadt mit anderen Augen.
Ein anderer Blick auf die Stadt
In
jeder Stadt spricht Weiller aufs Neue mit den Menschen, um nicht
Klischees von einem Ort auf den anderen zu übertragen. 183 Interviews
waren es, davon ein Dutzend in Augsburg. Bekannte Orte tauchen auf: der
Stadtwald, der Bahnhof, die Unterstadt, der Dom. Weiller sagt: „Es sind
keine Beschimpfungen der Stadt, aber es ist eine andere Art der
Auseinandersetzung mit ihr.“ Letztlich prägen Obdachlose das Stadtbild
auf ihre Weise.
Die Gespräche haben wiederum ihn geprägt.
Manchmal macht es ihn fassungslos, mit welcher Selbstverständlichkeit
Menschen von der Not berichten, die oft bereits in der Kindheit ihren
Anfang nahm. Und er hat sich verändert: „Ich habe das Rechnen verlernt –
auch wenn ich weiß, dass wir den Sozialstaat regulieren müssen.“
Sein
Projekt stellt Weiller auch nicht jedem zur Verfügung. Ein
Wirtschaftsunternehmen soll sich nicht dadurch mit einer sozialen
Attitüde schmücken können. In Augsburg arbeitet der Frankfurter mit dem
Sozialverband SKM zusammen, der unter anderem die Wärmestube Auf dem
Kreuz betreibt. Der Kontakt kam über den Sozialarbeiter Knut Bliesener
zustande.
Selbst der weiß nicht genau, wie viele Menschen in
Augsburg von Obdachlosigkeit betroffen sind. 30 bis 40, so schätzt er,
leben unter freiem Himmel, in Abbruchhäusern oder Kellern – oft, weil
sie es nicht anders aushalten. Die Stadt hat ein umfangreiches
Wohnprogramm mit Notunterkünften. Auch hier sind hunderte Menschen
untergebracht.
Immer mehr junge Leute haben kein Dach über dem Kopf
Auffällig
ist laut Bliesener, dass immer mehr junge Leute in diese Situation
geraten. Sie werden daheim rausgeworfen, wohnen mal bei diesem, mal bei
jenem Freunden, tingeln durchs Land und durchs Leben, unfähig, ihr Leben
zu organisieren. 1000 bis 2000 Menschen dürften es in Augsburg wohl
sein, die in solch prekären Wohnverhältnissen leben.
Ihnen soll
die Winterreise helfen, deren Schirmherren der Caritasdirektor Andreas
Magg und der Armutsforscher Gerhard Trabert sind. Die Spenden an dem
Abend kommen dem SKM zugute. Und ob die Welten zusammenfinden? Ein
Obdachloser erzählte Weiller über einen Besuch in einem kostenlosen
Konzert des Leopold-Mozart-Zentrums. „Die Musik war schön. Danach gingen
die anderen nach Hause. Ich hatte gerade keines.“
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Eine Minute...
Es ist
Winter. Wie so oft. Die Zeit, in der wir in uns gekehrt sind, nachdenken
und unserem Leben für das neue Jahr und dem Sommer einen Sinn geben.
Eine Zeit, in der Menschen frieren, einige nur, wenn Sie das Haus
verlassen, andere mehr. Während wir uns auf den leckeren
Arasko-Suppentopf zu Hause freuen, den wir uns gekauft haben, weil die
Werbung uns sagt, wie lecker der ist, freuen sich andere auf einen
Teller Suppe....in der Wärmestube: Menschen, die Hilfe brauchen.
Menschen, die einmal über Menschen in Wärmestuben dasselbe dachten wie
viele andere auch. Heute essen sie in der Wärmestube. Kein warmes
Zuhause. Keine Dosensuppenwerbung.... Warum es wichtig ist, etwas zu tun
ist ganz einfach. Man hilft, weil man es kann. Nicht, weil man einen
Orden haben möchte oder auf Platz X nach Mutter Teresa genannt werden
will. Die Tatsache, dass man es kann - diese eine kleine Sache, ist
Auszeichnung genug. Denn helfen können, heisst Mensch sein. Helfen kann
jeder und nur, wer hilft , ist nicht allein. Wir sind viele Millionen
Menschen in Deutschland. Ein reiches Land! ...und doch kann man mit
allen Obdachlosen eine Großstadt füllen und mit allen Armen ganze
Städte. Ich habe sie gesehen. Verarmte Studenten, Akademiker und
Doktoren - verarmte Maurer, Schreiner, Metzger, Väter, Mütter, Brüder
und Schwestern...die dachten alle einmal dasselbe und sind heute dort,
wo sie sich niemals gesehen hätten. Ihre Bildung hatte Ihnen nicht
geholfen und ihre Kinder werden kaum Chancen haben, es besser machen zu
können. Es passierte und es war einfach da. Schicksalsschlag nennt man
so was gewöhnlich und ich weiß jetzt, die Chance, dass es einen trifft,
ist sehr gering, aber wenn es so weit ist , geht es so schnell, dass man
es erst mitbekommt, wenn es zu spät ist... Ein sozial engagierter Mensch
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