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Leitbild und Organigramm des SKM Augsburg finden sie hier:[mehr]


KHO 2012 steht vor der Tür!!! Hier geht es zu den Eckdaten

Waidmannsheil - Premiere 09. März 2012

Beckmann spielt  Cello "Gemeinsam gegen Kälte"...

Das Programmheft zur Augsburger Winterreise können sie hier als PDF downloaden: Klick mich

Öffnungszeiten Bauteilbörse - Jetzt nur noch Mo-Fr: 9:00 bis 16:00

Der Winter will nicht werden, vielleicht wird es ja früher warm, bei Aprilwetter im Januar!

Neuer Fachbereich auf unserer Webseite: Ambulant Betreutes Wohnen......


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Presse/Nachrichten/Wichtiges

>> in chronologischer Reihenfolge 


15.03.2012

Pressemitteilung des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V.:

Buch mit Spendenpreisbindung hilft armen Menschen

Sankt Ulrich Verlag spendet 1.500 Euro an SKM-Augsburg

Augsburg, 15.3.2012 (pca). "Der hohe Wohlstand darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Armut in Deutschland weiter verbreitet ist, als man selbst in seinem Alltag wahrnimmt." Für den Sankt Ulrich Verlag der Diözese Augsburg war das der Anlass, ein Buch dem "Skandal Armut" in Deutschland zu widmen, wie Johann Buchart, Geschäftsführer des Verlages sagt. Man wollte aber nicht nur "schreiben oder reden".

 "Wir wollten etwas gegen Armut tun." Ein Euro pro verkauftes Exemplar sollte einem Armutsprojekt zugute kommen, so der Plan des Sankt Ulrich Verlages von Anfang an. Inzwischen  wurden 1.500 Exemplare des Buches der Augsburger Autorinnen Sylvia Hank und Gitta Hopp verkauft. Den Scheck über 1.500 Euro nahm nun Christiane Schmid, Geschäftsführerin des SKM Augsburg dankbar entgegen. "Wir können die Spende sehr gut für unser Projekt 1+1 zur Schaffung von Arbeitsplätzen gebrauchen." Langzeitarbeitslose, die schon allein wegen ihres Alters auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben, erhalten hier die Chance, in einem festen Arbeitsplatz beim SKM sich eine neue Lebensperspektive aufzubauen und so aus ihren bisher prekären Lebensverhältnissen wieder herauszukommen.

Diözesan-Caritasdirektor Pfarrer Dr. Magg dankte dem Sankt Ulrich Verlag ausdrücklich. "Eine wichtige Aufgabe unserer Arbeit als Caritas mit Menschen in Armut ist, Menschen aus dieser Situation wieder herauszuhelfen." Die Spende helfe demnach an der richtigen Stelle.
Infos zum Buch: Sylvia Hank, Gitta Hopp. Skandal Armut. Lebensbilder aus unserer Mitte. ISBN: 978-3-86744-205-3. Kartoniert, 192 Seiten, EUR 19,95.
Bildtext: (v.li. n.re.) Simone Lutz, Verlagsleiterin des Sankt Ulrich Verlages, Geschäftsführer Johan n Buchart, Diözesan-Caritasdirektor Pfarrer Dr. Andreas Magg, Christiane Schmid, Geschäftsführerin des SKM Augsburg sowie die Autorin Gitta Hopp bei der Überreichung des Schecks über 1.500 Euro an den SKM.  Foto: Caritas.



V.i.S.d.P.: Caritasverband für die Diözese Augsburg e.V.
Bernhard Gattner
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Fundraising
Auf dem Kreuz 41
86152 Augsburg


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20.02.2012

700 Euro für die Wärmestube / Benefiz-Eisstockschießen am 18.02.2012

Wir bedanken uns herzlichst bei den Hobby-Eisstockschützen aus Haunstetten und Stadtrat Josef Hummel! [mehr]

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20.02.2012

Pressemitteilung zum Aktionstag "Vielfalt in der Friedensstadt"

Vielfalt in der Friedensstadt / 25.02.2012 / 12-16 Uhr, / Rathausplatz

Facebook-Community solidarisiert sich mit der Wärmestube

und ruft anlässlich dieses Aktionstages zur Spendenaktion für den SKM Augsburg auf.

Während der Kälteperiode schloss sich spontan eine Gruppe besorgter Augsburger BürgerInnen in einer über 200-köpfigen Facebook-Gruppe zusammen, um wohnungslosen und von Not betroffenen Menschen zu helfen.

Die Kältewelle hat inzwischen nachgelassen, aber die Solidarität und Zusammenarbeit der Facebook-Community mit dem SKM Augsburg lebt weiter. Parallel zum Infostand des SKM Augsburg beim Aktionstag „Vielfalt in der Friedensstadt“ organisiert die Facebook-Commuity eine Spendenaktion. Ihre Mitglieder sammeln am 25. Februar von 10-18 Uhr mit einem von ProCar kostenlos zur Verfügung gestellten Fahrzeig Sachspenden in Augsburg ein:
  • Holzbriketts für einkommensschwache Haushalte
  • Kaffee, Milch und Zucker für die Wärmestube
  • Kleidung für die Kleiderkammer
  • auch Benzingutscheine für das Wärmestubenauto sind wilkommen
Der SKM Augsburg richtet am 25. Februar von 10-18 Uhr unter der Tel. 0821 - 51 65 69 oder 0821- 15 51 52 eine Spendenhotline ein. Anrufer können für diesen Samstag, aber für die letzte Februarwoche einen Termin zur Abholung ihrer Sachspenden vereinbaren.

Diese Zusammenarbeit zwischen der Facebook-Gruppe „Niemand soll erleben, was wir täglich übersehen!!!“ und dem SKM Augsburg, ist ein wahres Stück gelebter Demokratie und Vielfalt - ein Zeichen dafür, dass es keinen Grund zur Resignation für Menschen gibt, die aufgrund ihrer prekären Lebensverhältnisse nur noch eingeschränkt am sozialen oder kulturellen Leben teilnehmen können. Die Solidarität der Facebook Community zeigt, dass die neuen Medien ein wichtiges Sprachrohr und eine aktive Plattform für die Anliegen von Menschen bieten, die in unserer Stadtgesellschaft gesehen, gehört und verstanden werden wollen.

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Herzlichen Dank

Wir möchten uns ganz herzlich bei Erich Gaul vom Imbissgeschäft

"Schlemmerhäusle Gaul und Gaul Gbr" für seine großzügige Kaffeespende  bedanken.

Die Wärmestube erhält 1 Zentner Kaffee !!!

Unser Dank gilt auch Werner Rödel, der diese Spende angeregt hat.


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24.02.2012

Benefizkonzert zugunsten der Wärmestube auf dem Rathausplatz

mit jungen Künstlern der Musikschule Rita Marx

16. Februar &  17. Februar 2012
jeweils 11:30 -19:00 Uhr
Auf dem Rathausplatz / Veranstaltungszelt
Eintritt frei / Spenden willkommen


Auf Initiative der bekannten Augsburger Pianistin und Sängerin Rita Marx präsentieren junge Talente ihrer Musikschule - als Solisten, im Duett oder im Chor - verschiedene Sparten vom Pop, Soul, Funk bis hin zu den bekannten Charts.


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14.02.2012

Pressemitteilung zu Beckman spielt Cello / Gemeinsam gegen Kälte

Beckmann spielt Cello Vivaldi, Bach und Chaplin Benefizkonzert zugunsten obdachloser und armer Menschen am 23. März 2012 / 20 Uhr / Rokokosaal der Regierung von Schwaben, Fronhof 10 und zwei Tage zuvor am 21. März 2012 um 20 Uhr in dem Antoniersaal, Memmingen. Der Kartenvorverkauf (regulär 17,- Euro, ermäßigt 8,- Euro) läuft über alle bekannten Augsburger VVK Stellen und www.gemeinsam-gegen-kaelte.de.


Auf seiner 13. Benefiztournee gastiert der Düsseldorfer Cellist Thomas Beckmann am 23. März 2012 in Augsburg. Unter der Schirmherrschaft des Regierungspräsidenten Karl Michael Scheufele gibt er im Rokokosaal der Regierung von Schwaben das inzwischen 6. Benefizkonzert für die Wärmestube des SKM Augsburg. Thomas Beckmann setzt gerade in unserer krisengeschüttelten Zeit mit einem neuen Programm ein Zeichen für arme und obdachlose Menschen und verhilft ihrem Schicksal zu mehr Aufmerksamkeit. Der Cellist beginnt sein Konzert mit einer der schönsten Barocksonaten für Violoncello, der Sonate in e-Moll von Antonio Vivaldi. Wegen des großen Erfolges der Benefiztournee 2010 mit den Solo-Suiten von Johann Sebastian Bach wird er eine weitere dieser Suiten dem Publikum präsentieren. Danach heißt es zum Schluss wieder: „Oh! That Cello“ von Charlie Chaplin. Kaum jemand weiß, dass Chaplin nicht nur die Musik zu seinen Filmen komponierte, sondern dass er auch ein talentierter Cellospieler war. 1986 entdeckte Thomas Beckmann die Werke Chaplins und veröffentlichte sie auf einer CD, die in kürzester Zeit zu einer der erfolgreichsten Cello-CDs avancierte. Passend zum Anliegen des Künstlers ist „Il Mendicante“, der Bettler, der Name des wertvollen Guadagnini-Cellos, das Thomas Beckmann auf seinen Tourneen begleitet. Dabei sind in der Vergangenheit bereits tausende Menschen in die Kirchen geströmt und haben ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Sein Ziel ist es, das Herz der Menschen zu öffnen für die Not vor der Haustür. Charlie Chaplin war kein Virtuose, Johann Sebastian Bach kein Entertainer. Zusammen sind sie und die Werke weiterer Komponisten aber ein Symbol für eine Kunst, die das Wichtigste immer wieder neu belebt: Die Liebe zum Nächsten. Thomas Beckmann spielt, erläutert und stellt das Instrument in den Mittelpunkt. Sein Cello bringt das Herz zum Klingen, Beckmanns Stimme das Gewissen. Seine Stimme erklärt, was man tun kann, damit aus dem Gefühl eine gute Tat entsteht.

1993-2012: Während tausende von Menschen zum Düsseldorfer Weihnachtsmarkt strömen, erfrieren zwei obdachlose Frauen in der Altstadt. Der Cellist Thomas Beckmann will dies nicht länger hinnehmen. Er beginnt eine Aktion bei der Schlafsäcke für Obdachlose gesammelt werden. Drei Jahre später gründet er den GEMEINSAM GEGEN KÄLTE E.V., der seitdem bundesweit obdachlosen und armen Menschen in mittlerweile 100 deutschen Städten hilft. Das Projekt steht auf den Säulen der beiden Kirchen und der Stadtverwaltung der beteiligten Partnerstädte. Schirmherren sind die Oberbürgermeister der Kommunen und Ministerpräsidenten der Länder. Rund 1,5 Millionen € spielte der international gefeierte Cellist in mittlerweile über 500 Benefizkonzerten ein. Unter dem Motto „Mit der Musik die Herzen der Menschen erweichen“ stößt der Künstler meinungsbildende Prozesse an.


Erster Schirmherr 1996/97: Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog

Schirmherr Aktion 2000-02: Bundespräsident a. D. Johannes Rau † Beirat: u.a. Bundespräsident a. D.

Dr. Richard von Weizsäcker www.gemeinsam-gegen-kaelte.de


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31.01.2012

Facebook & Kältewelle

Besorgte Bürger treffen sich wegen dem kalten Wetter auf Facebook zur Gruppe:Niemand soll erleben,was wir täglich übersehen!!!

Nach Kontaktaufnahme mit dem SKM Augsburg unterstützt dieser die Gruppe auf Facebook und bedankt sich für den guten Willen und den Spenden, die unsere Arbeit um ein vielfaches erleichtern.


Vielen herzlichen Dank!


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31.01.2012

Kältewelle 31.01.2012

Mit freundlicher Genehmigung / Quelle: ATV - Fernsehen für Schwaben und Augsburg

Knut Bliesener für den SKM Augsburg im Interview zur Kältewelle 31.01.2012


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07.01.2012

Tausend Dank an Tausend Menschen

Dankesbrief von Stefan Weiller zur Augsburger Winterreise


Liebe Freundinnen und Freunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

Wie lebt man mit den Erfahrungen einer Wintereise? Es gibt Momente, die vergisst
man nicht. Auch wenn alles Erlebte unweigerlich zur Geschichte wird, bleibt vieles in
einem Ort in der Erinnerung lebendig. Um mit schwierigen Erfahrungen, wie sie in der
Augsburger Winterreise geschildert wurden, weiterleben zu können, ist es notwendig,
sie zu akzeptieren und sie abzuschließen – vergessen ist manchmal unmöglich. In
Augsburg durfte ich mit einem Mann sprechen, der mir die jahrelange Erfahrung seines
Lebens im Wald schilderte. Vor mit saß ein sensibler, intelligenter Mann, der von
der Gesellschaft lange Zeit nicht integriert wurde, und nicht einmal von ihr gesehen
wurde. Seine Geschichte zählte zu den wichtigsten, tiefbewegenden Schilderungen
der Augsburger Winterreise. Als ich mit diesem Mann sprach, fragte ich mich, wie es
für ihn sein mag, bei der Aufführung seine Geschichte zu hören. Ein bisschen fürchtete
ich, es könnte ein schwerer Weg für ihn sein, diese Winterreise zu besuchen. Aber
er war dabei und schuf danach einen Moment, den ich nicht vergessen werde. Am
Ende sagte er, dass er nun, da er seine Geschichte als Beobachter in dieser Winterreise
hören und betrachten konnte, einen Strich ziehen wird und abschließen kann.
Vergessen wird er sicher nicht, aber er kann offenbar sagen, dass jetzt ein anderes
Leben kommt. Und bei ihm bin ich sicher, dass er das....[mehr]


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Pressespiegel "Augsburger Winterreise"

a3 Kultur, "Augsburger Winterreise" (Kulturnachrichten), 16.-29.01.2012:  a3Kultur Winterreise

Augsburger Allgemeine, "Winterreise zu den Obdachlosen", 25.01.2012: Winterreise.pdf
Augsburger Allgemeine,"Es steht Dir ins Gesicht geschrieben" ,  26.01.2012

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Danksagung "Augsburger Winterreise"

(www.deutsche-winterreise.de)
Text: SKM Augsburg / Bild: Peter Hartmann

Der SKM Augsburg, Kath. Verband für soziale Dienste e.V., bedankt sich bei den zahlreichen Gästen, die mit ihrem Kommen und ihrer großen Spendenbereitschaft dem Kunstprojekt „Augsburger Winterreise“ am Sonntag, den 22. Januar 2012 in der Basilia St. Ulrich & Afra eine unübersehbare Wertschätzung entgegengebracht  haben. Die Gäste füllten nicht nur die Bankreihen der Basilika St. Ulrich & Afra bis auf den letzten Platz, sondern auch reichlich die Spendenwürfel:

Der Spendenerlös in Höhe von 7627,- Euro kommt dank der vielen Projektförderer ohne Abzug der Wärmestube und der Wohnungslosenhilfe des SKM Augsburg und den von Armut und Ausgrenzung betroffenen Menschen hier vor Ort zugute.

Zu den Förderern, denen unser großer Dank gilt, gehören die Bea Stiftung, die Stiftung Winterreise, die Stadt Augsburg (Paritätische St. Martinsstiftung), die  Pfarrei St. Ulrich & Afra, die Deutsche Bank, Rübsamen GmbH, Pianohaus Janos, Grandel Ton- und Lichttechnik, die Johanniter Unfallhilfe, der Malteser Hilfsdienst, Gastello, das unglaublich engagierte und kompetente Technikteam von Robert Hösle sowie der  Projektinitiator Stefan Weiller, seine MusikerInnen und der ehrenamtlich bei dem Projekt mitwirkende Sprecher Michael Fitz.

Caritas-Direktor Dr. Andreas Magg und Armutsforscher und Sozialmediziner Prof. Dr. Gerhard Trabert sind wir dankbar, dass sie die Schirmherrschaft für die "Augsburger Winterreise" übernommen haben. Sie forderten in ihren Grußworten zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Prof. Dr. Gerhard Trabert zitierte die Schrift des ehemaligen französischen Widerstandskämpfers Stéphane Hessel "Empört Euch!". Hessel macht auf die Notwendigkeit aufmerksam,  kreativen Widerstandes gegen soziale Ungerechtigkeit zu leisten - in diesem Sinne ist auch das Kunstprojekt "Winterreise", so Trabert, eine gelungene Form des kreativen Widerstandes!

Dem Schauspieler Michael Fitz als einfühlsamen Sprecher sowie den hervorragenden Solisten und Musikern aus Frankfurt gelang es, die Thematik Einsamkeit, Not und Heimatlosigkeit überzeugend zum Ausdruck zu bringen und fühlbar werden zu lassen. Das tief bewegte Publikum dankte Michael Fitz, den Musikern und dem erfolgreichen Projektleiter Stefan Weiller mit stehenden Ovationen.

Ein weiterer Dank gilt Marko Petz, der für seine Diplomarbeit an der Fachhochschule für Gestaltung in Augsburg auf fotografische Spurensuche im Umfeld der Wärmestube ging.  Auf unsere Bitte, die Wintererise mit einer Fotoausstellung zu begleiten, kam er trotz großer zeitlicher Belastung nach. Es entstanden unter dem Titel "Es steht Dir ins Gesicht geschrieben" großformatige Aufnahmen, die die Lebensgeschichten der Porträtierten einfühlsam nachspüren.

Die Porträtreihe „Es steht Dir ins Gesicht geschrieben“ von Marko Petz ist noch bis zum 29. Februar 2012 täglich von 10-17 Uhr im Vorraum von St. Ulrich & Afra zu sehen.


Dr. Pia Haertinger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


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Obdachlose auf Winterreise

Quelle: Text entnommen vom Online-Angebot der Augsburger Allgemeinen / 03. Januar 2012>>hier   


Thomas Weiller interviewte wohnungslose Menschen in Augsburg. Michael Fitz liest die Texte am 22. Januar in der Ulrichsbasilika im Wechsel mit dem Liederzyklus von Franz Schubert. Von Ute Krogull

Obdachlose bewegen sich am Rand der Gesellschaft: In Augsburg nächtigen nur wenige tatsächlich unter freiem Himmel. Doch die Zahl derer, die in prekären Wohnverhältnissen leben, schätzen Sozialarbeiter auf über 1000.

Fremd bin ich eingezogen, Fremd zieh’ ich wieder aus.
(aus: „Die Winterreise“, Liederzyklus mit Texten von Wilhelm Müller und Musik von Franz Schubert)

Es ist auch die Sehnsucht, Welten zusammenführen, die den Journalisten Stefan Weiller bei seinem Projekt „Winterreise“ antreibt. Obdachlose erzählen ihm ihre Geschichte, bekannte Schauspieler tragen sie vor, umrahmt vom gleichnamigen Schubert’schen Liederzyklus. Im Publikum wird sich ein Großteil Bildungsbürgertum versammeln. Aber es sollen auch die kommen können, die dem Abend sein Gesicht gegeben haben: die sozial Ausgegrenzten. Deshalb ist die Veranstaltung unter dem Titel „Die Winterreise“ am 22. Januar in der Ulrichsbasilika kostenlos.

Der Schauspieler und Musiker Michael Fitz wird an dem Abend Auszüge aus Gesprächen lesen, die Weiller mit Obdachlosen in Augsburg geführt hat. Texte, in denen es unter anderem heißt: „Man darf sich nicht so wichtig nehmen im Land von ,Mir san mir‘. Das hat so was Arrogantes, dieser Spruch, vor allem, wenn man ist wie ich; ein Niemand.“ Im Wechsel präsentieren Sänger die 24 Lieder der Winterreise. Sie ist über 180 Jahre alt, aber in ihrer Thematik der Einsamkeit und Heimatlosigkeit immer noch aktuell, wie Weiller findet.

Er startete das Projekt 2009 in Wiesbaden; weitere Orte folgten. Die Erzählungen eines Obdachlosen dort hatten ihn an den Liederzyklus erinnert. Weiller will einen neuen Blick auf Menschen ohne Dach über dem Kopf ermöglichen – und letztlich auch auf die Stadt, in der sie Leben. Denn wer kein Zuhause hat, sieht eine Stadt mit anderen Augen.

Ein anderer Blick auf die Stadt

In jeder Stadt spricht Weiller aufs Neue mit den Menschen, um nicht Klischees von einem Ort auf den anderen zu übertragen. 183 Interviews waren es, davon ein Dutzend in Augsburg. Bekannte Orte tauchen auf: der Stadtwald, der Bahnhof, die Unterstadt, der Dom. Weiller sagt: „Es sind keine Beschimpfungen der Stadt, aber es ist eine andere Art der Auseinandersetzung mit ihr.“ Letztlich prägen Obdachlose das Stadtbild auf ihre Weise.

Die Gespräche haben wiederum ihn geprägt. Manchmal macht es ihn fassungslos, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen von der Not berichten, die oft bereits in der Kindheit ihren Anfang nahm. Und er hat sich verändert: „Ich habe das Rechnen verlernt – auch wenn ich weiß, dass wir den Sozialstaat regulieren müssen.“

Sein Projekt stellt Weiller auch nicht jedem zur Verfügung. Ein Wirtschaftsunternehmen soll sich nicht dadurch mit einer sozialen Attitüde schmücken können. In Augsburg arbeitet der Frankfurter mit dem Sozialverband SKM zusammen, der unter anderem die Wärmestube Auf dem Kreuz betreibt. Der Kontakt kam über den Sozialarbeiter Knut Bliesener zustande.

Selbst der weiß nicht genau, wie viele Menschen in Augsburg von Obdachlosigkeit betroffen sind. 30 bis 40, so schätzt er, leben unter freiem Himmel, in Abbruchhäusern oder Kellern – oft, weil sie es nicht anders aushalten. Die Stadt hat ein umfangreiches Wohnprogramm mit Notunterkünften. Auch hier sind hunderte Menschen untergebracht.

Immer mehr junge Leute haben kein Dach über dem Kopf

Auffällig ist laut Bliesener, dass immer mehr junge Leute in diese Situation geraten. Sie werden daheim rausgeworfen, wohnen mal bei diesem, mal bei jenem Freunden, tingeln durchs Land und durchs Leben, unfähig, ihr Leben zu organisieren. 1000 bis 2000 Menschen dürften es in Augsburg wohl sein, die in solch prekären Wohnverhältnissen leben.

Ihnen soll die Winterreise helfen, deren Schirmherren der Caritasdirektor Andreas Magg und der Armutsforscher Gerhard Trabert sind. Die Spenden an dem Abend kommen dem SKM zugute. Und ob die Welten zusammenfinden? Ein Obdachloser erzählte Weiller über einen Besuch in einem kostenlosen Konzert des Leopold-Mozart-Zentrums. „Die Musik war schön. Danach gingen die anderen nach Hause. Ich hatte gerade keines.“


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Eine Minute...

Es ist Winter. Wie so oft. Die Zeit, in der wir in uns gekehrt sind, nachdenken und unserem Leben für das neue Jahr und dem Sommer einen Sinn geben. Eine Zeit, in der Menschen frieren, einige nur, wenn Sie das Haus verlassen, andere mehr. Während wir uns auf den leckeren Arasko-Suppentopf zu Hause freuen, den wir uns gekauft haben, weil die Werbung uns sagt, wie lecker der ist, freuen sich andere auf einen Teller Suppe....in der Wärmestube: Menschen, die Hilfe brauchen. Menschen, die einmal über Menschen in Wärmestuben dasselbe dachten wie viele andere auch. Heute essen sie in der Wärmestube. Kein warmes Zuhause. Keine Dosensuppenwerbung.... Warum es wichtig ist, etwas zu tun ist ganz einfach. Man hilft, weil man es kann. Nicht, weil man einen Orden haben möchte oder auf Platz X nach Mutter Teresa genannt werden will. Die Tatsache, dass man es kann - diese eine kleine Sache, ist Auszeichnung genug. Denn helfen können, heisst Mensch sein. Helfen kann jeder und nur, wer hilft , ist nicht allein. Wir sind viele Millionen Menschen in Deutschland. Ein reiches Land! ...und doch kann man mit allen Obdachlosen eine Großstadt füllen und mit allen Armen ganze Städte. Ich habe sie gesehen. Verarmte Studenten, Akademiker und Doktoren - verarmte Maurer, Schreiner, Metzger, Väter, Mütter, Brüder und Schwestern...die dachten alle einmal dasselbe und sind heute dort, wo sie sich niemals gesehen hätten. Ihre Bildung hatte Ihnen nicht geholfen und ihre Kinder werden kaum Chancen haben, es besser machen zu können. Es passierte und es war einfach da. Schicksalsschlag nennt man so was gewöhnlich und ich weiß jetzt, die Chance, dass es einen trifft, ist sehr gering, aber wenn es so weit ist , geht es so schnell, dass man es erst mitbekommt, wenn es zu spät ist...

Ein sozial engagierter Mensch





 SKM Augsburg - Kath. Verband für soziale Dienste e.V. - 86152 Augsburg